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Bei „Aktion Rumpelkammer“ das Vorjahresergebnis übertroffen

Kreative Ideen bei Altkleidersammlungen – Nach wie vor wichtige Erlösquelle – Neuer Ansprechpartner für die Kolpingsfamilien

Im bald beginnenden Frühjahr und im Herbst haben sie „Saison“: die Altkleidersammlungen der Kolpingsfamilien, die in vielen Orten im Erzbistum Paderborn stattfinden. Jeder kennt sie, und viele haben auch schon einmal dafür gespendet. „Die Erlöse sind eine wichtige Säule der Finanzierung unserer Projekte vor Ort, im Verband und in der internationalen Partnerschaftsarbeit“, sagt Thorsten Schulz, Diözesansekretär des Kolpingwerkes Paderborn.
Termin fest im Kalender
Eine Erfolgsmeldung kommt in diesen Tagen aus dem Kreis Gütersloh. Dort haben insgesamt 19 Kolpingsfamilien Altkleider gesammelt und dabei das gute Ergebnis des Vorjahres übertroffen. „Bei unserer ‚Aktion Rumpelkammer‘ kamen 102 Tonnen Altkleider zusammen, nach 95 Tonnen im Vorjahr“, berichtet Christian Schlingschröder, Vorsitzender des Kolping-Bezirksverbandes Wiedenbrück.  Den Termin – den dritten Samstag im Januar – haben die ehrenamtlichen Helfer fest im Kalender notiert. „Von Jung bis Alt sind alle dabei. Gemeinsam etwas zu machen, das ist für viele die Motivation“, freut sich Christian Schlingschröder über das Engagement.
„Rund zwei Drittel unserer Kolpingsfamilien machen bei den Altkleidersammlungen mit“, sagt Diözesansekretär Thorsten Schulz. „Erfreulich ist, dass die Erlöse allein aus den Straßensammlungen der ‚Aktion Rumpelkammer‘ mit gut 80.000 Euro pro Jahr seit Jahren stabil sind.“ Daneben sind vor allem die orangefarbenen Sammelcontainer bekannt, die vielerorts aufgestellt sind. So kamen zum Beispiel im Bezirk Wiedenbrück im vergangenen Jahr 540 Tonnen in 102 dort aufgestellten Containern zusammen.
Erlöse werden aufgeteilt
Die Erlöse aus den Altkleidersammlungen werden aufgeteilt. Ein Teil bleibt vor Ort in den Kolpingsfamilien und Bezirksverbänden, die davon unmittelbar Aktionen und Projekte finanzieren. Der Teil, der zum Diözesanverband fließt, wird für drei Zwecke verwendet: Zum einen für die Förderung der internationalen Arbeit des Kolpingwerkes, konkret die Zusammenarbeit mit den Partnerländern  Mexiko, Costa Rica, Dominikanische Republik, Nicaragua und Honduras. Zweitens gibt es einen Sozialfonds, aus dem auf Antrag bedürftige Einzelpersonen Geld erhalten können. Und drittens geht ein Teil des Geldes in den Jugend- und Erwachsenenbildungsfonds. Davon profitieren auch wieder die Kolpingsfamilien, die Geld aus diesem Fonds für Bildungsangebote abrufen können.
Junge Menschen gewinnen
Eine Herausforderung bei der Organisation und Durchführung der Sammelaktionen ist es, junge Menschen zu begeistern und damit den Altersdurchschnitt der Aktiven dauerhaft zu senken. Dabei sind die Kolpingsfamilien kreativ. Manche arbeiten zum Beispiel mit Gruppen der Firmvorbereitung zusammen. Wo die Abholung der Altkleider nicht mehr problemlos organisiert werden kann, finden Bringsammlungen statt, die auch als Gesprächsmöglichkeit bei einem Kaffee genutzt werden. Im Kreis Gütersloh ist die „Aktion Rumpelkammer“ schon traditionell eine gemeinsame Aktion der Kolpingsfamilien und der Landjugend. „Die Erlöse werden geteilt. So profitieren alle von der Zusammenarbeit“, sagt Christian Schlingschröder. „Da uns diesbezüglich die Ideen nicht ausgehen, sind wir zuversichtlich, dass die Sammlungen auch zukünftig eine zuverlässige Erlösquelle bleiben werden“, fasst Diözesansekretär Thorsten Schulz zusammen.
Auch die Inklusionsfirma „Die Brücke“ in Bad Lippspringe engagiert sich bei den Sammlungen. „Als Dienstleister der Kolping-Tochter Kolping Recycling GmbH übernehmen wir die Logistik für rund 380 Altkleider-Sammelcontainer im Erzbistum Paderborn, von der Leerung der Container bis zur Verladung“, sagt Prokurist Christian Hoffbauer. „Die Brücke“, ein Tochterunternehmen des Kolping-Bildungswerkes Paderborn, ist seit 1997 erfolgreich auf dem ersten Arbeitsmarkt tätig und damit eines der ältesten Inklusionsunternehmen in Deutschland.  Hier arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.
Neuer Ansprechpartner für Kolpingsfamilien
Seit dem 1. Februar ist Christian Hoffbauer Ansprechpartner der Kolpingsfamilien im Diözesanverband Paderborn für alle Fragen rund um das Thema Altkleider – unabhängig davon, mit welchem Verwerter sie zusammenarbeiten. Er löst Michael Röleke ab, der diese Aufgabe bis Ende Januar innehatte. Christian Hoffbauer ist erreichbar unter Tel. 05252 939933 und per E-Mail: christian.hoffbauer@w-db.de

Vorschlag für die Bildunterzeile (20200204_Kolping_Kleidersammlungen.jpg):
Die „Aktion Rumpelkammer“ ist ein wichtiger Termin im Kalender vieler Kolpingsfamilien. Bei der „Brücke“ in Bad Lippspringe wird die Kleidung vorsortiert und verladen.