„Mystiker der Nächstenliebe“: Schwester M. Matthäa Massolle stellt Werke im Hotel Aspethera aus

19. Mai 2022

„Mystiker der Nächstenliebe“: Schwester M. Matthäa Massolle stellt Werke im Hotel Aspethera aus

Deutschland, Korea, Schweiz: Ihre Bilder hängen auf der ganzen Welt – und nun auch im Hotel Aspethera in Paderborn. Dort wurde am Dienstag im Rahmen des Kolping-Stiftungsfestes die erste größere Ausstellung von Schwester M. Matthäa Massolle mit über 20 Werken aus den Jahren 1989 bis 2022 eröffnet. Im Mittelpunkt der Vernissage steht ein Bildnis des seligen Adolph Kolping, das die Künstlerin der Stiftung KOLPING-FORUM Paderborn, die das Aspethera als Inklusionshotel betreibt, schenkte. Titel des Werkes: „Mystiker der Nächstenliebe“.

"Ich möchte mit dem Bild das Charisma, die Begeisterung und die Achtsamkeit transportieren, mit der Adolph Kolping den Menschen begegnet ist“, erklärt Schwester Matthäa. Kolping sei ein standhafter Mensch gewesen, der fest auf die Liebe Gottes vertraute und als guter Hirte auch für die Notleidenden da sein konnte, ergänzt sie. „In Vorbereitung auf dieses Werk habe ich mich intensiv über die Biographie Kolpings informiert, im Internet gesucht und einen längeren Text von Weihbischof Josef Holtkotte (dem ehemaligen Kolping-Bundespräses, Anm. des Verf.) gelesen, der mich sehr inspiriert hat.“

Auch alle anderen Bilder, die quer über das Foyer des Hotels verteilt hängen und damit für jeden Gast schnell sichtbar sind, sind religiös inspiriert. Sie tragen die vielfältigen Talente und Erfahrungen der Ordensschwester in sich. 1942 im ostwestfälischen Brakel geboren, erlebte sie die Wirrungen und die Armut der Nachkriegsjahre, spürte aber auch, wie wichtig Religion und Spiritualität ihr sind – und dass sie eine Verbindung zur Kunst sein können. „Ich habe immer schon gemalt“, sagt sie. Erst mit Ziegelsteinen auf dem Boden, später dann Acryl- und Batik-Werke. 

Anlass für ihre Werke findet die studierte Sozialpädagogin, die seit vielen Jahren als Krankenhausseelsorgerin arbeitet, in ihrem (beruflichen) Alltag. Erlebnisse, Emotionen, Situationen lassen sich künstlerisch verarbeiten. Weiter berichtet sie, dass die Bilderbibel des Mittelalters sie im Kunsthandwerk sehr konkret geprägt hat. Ebenso die Gotik. „Bei mir gibt es keine Farbübergänge, dafür klare Strukturen. Alles ist sauber abgegrenzt und gut erkennbar“, berichtet sie. 

Da sie nach wie vor sehr viel arbeite, male sie fast ausschließlich abends und nachts. An die 500 Bilder seien so entstanden. Wer Schwester Matthäa erlebt – ihren Elan, ihre Begeisterung, ihre Passion für das, was sie tut – weiß sofort: Es werden wohl noch mehr.

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