Neue Impulse: Rückenwind für die Bildungsarbeit in den Kolpingsfamilien

02. Okt 2026

Neue Impulse: Rückenwind für die Bildungsarbeit in den Kolpingsfamilien

Die Metaphorik, mit der diese Veranstaltung beworben wurde, hätte eindringlicher kaum sein können: ein Segelboot auf dem Flyer, ein Kompass, dazu der Titel: „Wind im Rücken, Freunde an Deck“. Mitnichten handelte es sich allerdings – auch wenn die Veranstaltung in den Räumlichkeiten der Segelschule Möhnesee stattfand – um einen Segelkurs oder den Auftakt zu einer Ferienfreizeit auf See.

Vielmehr ging es um das Thema Bildung. Adressaten waren keine Abenteurer*innen und Weltumsegler*innen, sondern die Vertreter*innen der Kolpingsfamilien, die sich ehrenamtlich in der Erwachsenenbildung engagieren. Vorbereitet und durchgeführt wurde die Veranstaltung deshalb von den beiden Referentinnen Alicia Fiege und Sarah Stein, die in der Abteilung Erwachsenenbildung des Kolping-Bildungswerkes Paderborn für das Bildungsmanagement zuständig sind.

Eröffnet wurde der Workshop mit einem Bericht zu Neuigkeiten aus der Abteilung Erwachsenenbildung und einem kurzen Exkurs über die Rahmenparameter förderfähiger Bildungsveranstaltungen nach dem Weiterbildungsgesetz NRW. In einem anschließenden Erfahrungsaustausch waren die Teilnehmenden selbst gefragt: Anhand der Leitfragen „Was bewegt Euch?“, „Was lief gut?“, „Wo gab es Gegenwind?“ und „Welche Segel wollt ihr setzen?“ entwickelten sie in Kleingruppenarbeiten Ideen für zukünftige Formate und Themen. 

Schnell kristallisierten sich zentrale Punkte heraus, die fast alle beschäftigten: Wie gewinne ich Teilnehmer*innen für meine Angebote? Wer ist die passende Zielgruppe? Welche Themen sind interessant? Wo finde ich gute und bezahlbare Referent*innen? 

Die Vorstellung der Ergebnisse unter der Moderation von Alicia Fiege und Sarah Stein zeigte, dass Bildungsarbeit in den Kolpingsfamilien zwar herausfordernd, aber auch sehr lohnenswert und bereichernd sein kann. Berichtet wurde beispielsweise von Erfolgsformaten wie dem „politischen Frühschoppen“, bei dem regelmäßig Vertreter der Lokalpolitik sprechen, oder von kulturell und spirituell geprägten Vorträgen, die nachhaltig zur Reflexion anregten.

Einigkeit bestand daran, dass das Austauschformat im Rahmen dieser Bildungskonferenzen sinnvoll und notwendig ist und definitiv nach Wiederholung ruft. Schließlich, so brachte es Referentin Sarah Stein zusammenfassend auf den Punkt, mache Bildungsarbeit ja auch Spaß – besonders in der kooperativen Form mit dem Kolping-Ehrenamt.

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