Hoher Besuch in einer schwierigen Zeit: Botschafter der Bundesrepublik Deutschland besucht das Kolpingwerk Honduras

15. Jan 2021

Hoher Besuch in einer schwierigen Zeit: Botschafter der Bundesrepublik Deutschland besucht das Kolpingwerk Honduras

„Es ist ein Ausdruck der Wertschätzung gegenüber unseren Mitgliedern. Ein Zeichen, dass sie in der derzeitigen Situation nicht allein sind“, sagt Rufino Rodriguez, Leiter des Kolpingwerkes Honduras. Inmitten der Corona-Pandemie, von der das mittelamerikanische Land schwer betroffen ist, hat der deutsche Botschafter in Honduras am Donnerstag das Kolpingwerk besucht. Im Gespräch mit Rufino Rodriguez und seinen Mitarbeiter*innen informierte sich Jens Janik über die dortige Arbeit, über aktuelle Projekte und die internationale Zusammenarbeit.

Jens Janik ist seit Oktober vergangenen Jahres deutscher Botschafter in Tegucigalpa. Zuvor war er stellvertretender Generalkonsul in New York. Er folgte jetzt einer Einladung ins Nationalbüro des Kolpingwerkes nach Danli. 

Nach Gesprächen mit dem Leiter Rufino Rodriguez, seinen Mitarbeiter*innen und Vertreter*innen der Politik, unter anderem mit dem Bürgermeister von Danli, Gustavo Mendoza, konnte er sich vor Ort ein Bild von aktuellen Projekten des Kolpingwerkes machen.

So gilt die gemeinsam besuchte Finca San Julián als Modellprojekt der Kaffeeproduktion. Marlene Espinal, Mitglied der Kolpingsfamilie La Laguna, betreibt die Finca mit ihrer Familie und erläuterte dem Botschafter die Prozesse der nun anstehenden Kaffeeernte. Begleitet wird die Arbeit auf der Finca von Agraringenieur*innen, die aus Mitteln der internationalen Zusammenarbeit des Kolpingwerkes Paderborn finanziert werden. Mit fachkundiger Anleitung von Teresa López, Agraringenieurin beim Kolpingwerk Honduras, verkostete der Botschafter verschiedene Kaffeesorten. Darüber hinaus standen die Besuche zweier Projekte zum Anbau von Bananen und Bohnen und einer Hühnerzucht auf dem Programm.

„Es ist mein erster Besuch dieser Art als Botschafter in Honduras und ich bin beeindruckt. Ich schätze die großartige Arbeit des Kolpingwerkes und seiner Mitarbeitenden. Die Projekte sprechen für sich. Es wird sicherlich nicht mein letzter Besuch gewesen sein”, bilanziert Janik. 

Das Kolpingwerk Paderborn verbindet eine zum Teil über 30-jährige Partnerschaft mit den Kolpingwerken in verschiedenen mittelamerikanischen Ländern. Diese arbeiten vor Ort mit dem Ziel, nachhaltige Strukturen aufzubauen, die Verbandsentwicklung zu stärken und individuelle Projekte der Mitglieder zu begleiten, die langfristig Einkommen schaffen – so wie die Projekte, die Botschafter Jens Janik am Donnerstag kennenlernen konnte.

„Als honduranische Nichtregierungsorganisation möchten wir die internationalen Beziehungen zu Deutschland weiter ausbauen und stärken“, sagt Rufino Rodriguez. „Dabei setzen wir auf Transparenz und darauf, die Ergebnisse der Zusammenarbeit sichtbar zu machen.“

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