"Wir haben gelernt, mit den Augen zu lächeln" - CECAMEX-Konferenz tagte wieder in Präsenz

24. Okt 2022

"Wir haben gelernt, mit den Augen zu lächeln" - CECAMEX-Konferenz tagte wieder in Präsenz

Erstmals seit drei Jahren hat die CECAMEX-Konferenz, bestehend aus den Partnerländern des Kolpingwerkes Paderborn in Mittelamerika, wieder in Präsenz getagt. Vom 18. bis 21. Oktober 2022 trafen sich Vertreter*innen der Partnerkolpingwerke sowie Vertreter*innen des DV Paderborn und KOLPING INTERNATIONAL in Bonao in der Dominikanischen Republik.

Themenschwerpunkte waren die aktuelle Situation der Pandemie sowie eine gemeinsame Strategieentwicklung angesichts der damit einhergehenden Herausforderungen der Kolpingwerke in Mittelamerika. „Im Kontext der Pandemie macht es für die Menschen einen Unterschied, ob man Kolpingmitglied ist oder nicht“, so die Meinung der Vertreter*innen des Regionalverbandes.

Gleichzeitig werden die Narben der Pandemie immer sichtbarer: Eltern, die sich um die soziale Integration ihrer Kinder sorgen, suchen vermehrt psychologische Begleitung im Rahmen von Kolpingangeboten. Bei der Frage, jetzt ein Kleinunternehmen zu gründen, überwiegt die Angst. „Wir haben gelernt, mit den Augen zu lächeln“, beschreibt Esmina Batista, Geschäftsführerin des Kolpingwerkes in der Dominikanischen Republik, die Herausforderung der Vermittlung von Nähe.
„Kinder und Jugendliche sind die sozial am schwersten betroffenen Gruppen der Pandemie. Wir müssen im trans- und postpandemischen Kontext lernen, zu verlernen und neu zu lernen“, sagt Rafael Jacobo, Geschäftsführer des Kolpingwerkes in Mexiko. „Wir leben in einer neuen Realität“.

Im Rahmen der Konferenz wurde von Rafael Jacobo außerdem gemäß der mexikanischen Vorstellung zum Totentag eine Zeremonie für die im vergangenen Jahr verstorbene Geschäftsführerin des Kolpingwerkes in der Dominikanischen Republik, Yudy García, abgehalten. „Wir waren ihr diesen Abschied noch schuldig“, schloss Rafael Jacobo nach der gemeinsamen Feier des Lebens für Yudy Garcia.

Neben der Aufarbeitung der Ereignisse der Pandemie standen aktuelle Schwerpunkte der deutschen Entwicklungspolitik, Spendenentwicklungen in Deutschland, die Erarbeitung gemeinsamer Zukunftsvisionen von Partnerschaftsarbeit und Begegnung und zukünftige Fragestellungen hinsichtlich Adaptationsstrategien zur Resilienzentwicklung und Mobilisierung der Kolpingsfamilien und -mitglieder auf der Agenda. Klimawandel, Mitgliederentwicklung und Netzwerkarbeit wurden als Schwerpunkte der CECAMEX-Arbeit für die kommenden drei Jahre identifiziert.

Die Gestaltung des Abschlussabends der neu gegründeten Kolpingjugend JUKOLPING der Dominikanischen Republik rundete die erfolgreiche Konferenz ab. Unser Dank gilt dem Team des Kolpingwerkes in der Dominikanischen Republik für die Ausrichtung der Konferenz.

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