08. Sep 2025

Angesichts der bevorstehenden Kommunalwahlen am kommenden Sonntag (14. September) engagieren sich Kolpingsfamilien mit Veranstaltungen der politischen Bildung. Zwei solcher Diskussionsabende fanden in Bövinghausen (Dortmund) und Halingen (Menden) statt. Beide Kolpingsfamilien berichten von intensiven Diskussionen.
Rund 40 Teilnehmende kamen im Pfarrer-Wefer-Haus mit dem Oberbürgermeisterkandidaten der CDU, Alexander Kalouti, und mit Dr. Arne Küpper von der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund ins Gespräch, berichtet Peter Rehbein, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Bövinghausen. "Dabei ging es unter anderem darum, den Stadtbezirk Lütgendortmund als lebenswerten und zukunftsfähigen Ort weiterzuentwickeln."
In Halingen nutzten rund 100 Teilnehmende die Gelegenheit, mit den Mendener Kandidat*innen zu diskutieren. Eingeladen waren Manuela Schmidt (CDU), Christian Feuring (Menden Innovativ) und Jens Wilkens (SPD). Den vierten Kandidaten, Wolfgang Grudda (AfD), hatte die Kolpingsfamilie nicht eingeladen, weil das Programm der Partei nicht mit dem christlichen Leitbild Kolpings übereinstimmt.
Stadtentwicklung, ÖPNV, der kommunale Haushalt, die Sicherheit im öffentlichen Raum und die Förderung des Ehrenamtes waren einige der Themen, die Moderator Rüdiger Essmann während der zweistündigen Veranstaltung zur Diskussion stellte.
Das Ehrenamt wollen in Menden alle drei Kandidat*innen ausbauen. Das Bürgerengagement soll ausgeweitet, eine Anlaufstelle eingerichtet und die Jugend motiviert werden, sagt Manuela Schmidt (CDU). Jens Wilkens (SPD) denkt an die Gründung einer Ehrenamtsagentur. Und Christian Feuring (Menden Innovativ) möchte die ehrenamtlich geführten Vereine stärker präsentieren und vernetzen.