Winfried Henke ist neuer Diözesanvorsitzender – Weitere Veränderungen im Vorstand

13. Nov 2021

Winfried Henke ist neuer Diözesanvorsitzender – Weitere Veränderungen im Vorstand

Das Kolpingwerk Paderborn hat einen neuen Diözesanvorsitzenden. Die Diözesanversammlung, das oberste beschlussfassende Gremium des Kolpingwerkes, wählte am Samstag (13. November) in Soest Winfried Henke zum Nachfolger von Stephan Stickeler. Er stellte sich nach zwölf Jahren als Vorsitzender nicht mehr zur Wahl. An weiteren Positionen wurde der Vorstand neu besetzt und ist dadurch „jünger und weiblicher geworden“, wie der neue Vorsitzende hervorhob.

Dass dieser Tag dem Kolpingwerk Paderborn Veränderungen bringen wird, war von Anfang an klar. Nach zwölf Jahren als Diözesanvorsitzender stellte sich Stephan Stickeler nicht mehr zur Wahl. Weitere Mitglieder des Vorstandes nahmen ihren Abschied, sodass der Tagesordnungspunkt Wahlen diesmal umfangreich ausfiel.

Um die Nachfolge von Stephan Stickeler bewarben sich der bisherige stellvertretende Vorsitzende Winfried Henke und der Vorsitzende des Bezirkes Wiedenbrück, Christian Schlingschröder. Nach der Vorstellung der Kandidaten, Rückfragen aus der Versammlung und anschließender Personaldebatte entschied Winfried Henke die Wahl mit 85 zu 44 Stimmen bei acht Enthaltungen für sich. 

Der neue Vorsitzende betonte, wie wichtig Teamarbeit im Vorstand und bei Kolping ist: „Zusammen leben, nicht allein – so wie es die Zeile aus dem Kolping-Lied sagt, leben und arbeiten wir zusammen. Wir brauchen Jede und Jeden mit ihren und seinen Talenten und Fähigkeiten.“ Er werde den Dialog suchen und sich für eine zukunftsfähige Entwicklung des Verbandes einsetzen.

Die Diözesanversammlung 2021 fand in der Stadthalle Soest statt.

Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Christian Nagel. Konrad Bröckling, bislang zusammen mit Winfried Henke stellvertretender Vorsitzender, stellte sich nicht zur Wiederwahl. Das zweite Amt des Stellvertreters bzw. der Stellvertreterin wurde bewusst nicht besetzt, weil zunächst keine Frau als Kandidatin gewonnen werden konnte. Die vakante Position soll bei nächster Gelegenheit in diesem Sinne nachbesetzt werden.

Jünger und weiblicher sei der Vorstand geworden, stellte Winfried Henke fest. Auch Markus Brügger, Michael Göbel, Heike Grosser und Hildegard Kräling standen nicht mehr zur Wahl. Dafür rückten mit Victoria Valentin und Annabell Schmidt zwei junge Frauen nach, während Meike Kemper, Klaus Reising und Till Oster wiedergewählt wurden.

Als Vorsitzende der Fachausschüsse wurden Werner Hellwig gewählt (Arbeit und Soziales) sowie Heinrich Meier (Weltgesellschaft) und Carsten Viermann (Generationen) bestätigt. Vorsitzende des Fachausschusses Glaube und Kirche ist die neue Geistliche Leiterin des Kolpingwerkes, Brigitte Viermann.

"Wir brauchen Jede und Jeden mit ihren und seinen Talenten und Fähigkeiten."

Winfried Henke

Natürlich standen auch die Regularien auf dem Programm. Der Rechenschafts- und Finanzbericht waren geprägt von der Corona-Pandemie. Es wurde deutlich, wie viel trotz der Einschränkungen möglich war. Neben dem Kolping-Radeln seien beispielhaft neue digitale Formate wie die „Virtuelle Kaffeepause“, der Gebetstag im Juni, der als dezentrales Angebot die geplante Werl-Wallfahrt ersetzte, und neue digitale Bildungsangebote genannt.

Sichtlich bewegt schloss der scheidende Vorsitzende Stephan Stickeler am späten Nachmittag die Versammlung. Von den Anwesenden wurde er mit stehenden Ovationen verabschiedet, als er zum letzten Mal die beiden Worte sprach: „Treu Kolping!“

Der scheidende Diözesanvorsitzende Stephan Stickeler
Der scheidende Diözesanvorsitzende Stephan Stickeler

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