27. Okt 2025

Das Kolpingwerk Paderborn hat am Samstag (25. Oktober) im Rahmen der Diözesanversammlung in Paderborn Meike Kemper und Heinz Assheuer mit dem Ehrenzeichen des Diözesanverbandes für ihr langjähriges und außerordentliches Engagement geehrt.
Meike Kemper war seit 2013 Mitglied des Diözesanverbandes, stellte sich aber nach drei Wahlperioden am Wochenende nicht zur Wiederwahl. Vor 45 Jahren trat sie in ihrem Heimatort Neheim in die Kolpingsfamilie ein. Vielleicht ohne es damals schon zu wissen, hat sie sich seitdem für das Miteinander der Generationen eingesetzt. Sie hat in ihrer Kolpingsfamilie in kurzer Zeit die Kolpingjugend mit aufgebaut und gleichzeitig ihre Eltern für eine Mitgliedschaft begeistert.
Im Diözesanverband engagierte sich Meike Kemper zunächst im DFA Senioren und bis heute im DFA Arbeit und Soziales. Seit 2013 gestaltet sie im Diözesanvorstand die Entwicklung des Kolpingwerkes mit. Mit ihrer beruflichen Kompetenz und ihrer Zuwendung zu den Menschen ist sie im Aufsichtsrat des Kolping-Bildungswerkes Paderborn eine Garantin dafür, dass sich die Angebote des Bildungswerkes immer an den Bedarfen der Menschen orientieren – ganz im Sinne Adolph Kolpings.
Zunächst „per Bierdeckel“, so wird es überliefert, am Kolping-Gedenktag 1981 dann offiziell, trat Heinz Assheuer der Kolpingsfamilie Bruchhausen bei. Schon bald übernahm er Verantwortung im Vorstand, nicht nur in seiner Kolpingsfamilie, sondern auch im Bezirksverband, dessen Vorsitzender er bis heute ist, und im Entwicklungshilfe e. V.
Die internationale Arbeit des Kolpingwerkes und der fair gehandelte TATICO Kaffee liegen ihm am Herzen. Von der Organisation des Kaffeeverkaufs im Ort bis zu Reisen in die Ursprungsländer des Kaffees und Partnerländer des Kolpingwerkes in Mittelamerika hatte Heinz Assheuer dabei die umfassende Perspektive im Blick. Zwischenzeitlich engagierte er sich auch im damaligen DFA „Eine Welt“ für diese Themen.
Heinz Assheuer organisierte über 20 Jahre lang die Aktion Rumpelkammer in seinem Bezirk und mehr als 25 Jahre lang Kolping-Reisen, unter anderem nach Israel und Rom. Als Handwerker war er bei der Renovierung des Kirchenkellers in Bruchhausen ebenso aktiv wie bei der Herstellung von Krippen für Ausstellungen und bei vielen weiteren Projekten.
Bereits bei der Jubiläumsfeier des Entwicklungshilfe e. V. Bielefeld - Minden - Lippe wurde Heinrich Meier mit dem Ehrenzeichen des Diözesanverbandes ausgezeichnet. Am Wochenende bei der Diözesanversammlung machte er damit das Trio der Geehrten (siehe Foto) komplett.
