17. Apr 2026

Auch in diesem Jahr bieten wir im Herbst eine spirituelle Bildungsfahrt nach Flüeli in der Schweiz an, in Zusammenarbeit mit der Abteilung Erwachsenenbildung des Kolping-Bildungswerkes Paderborn. In diesem Jahr wird die Fahrt unter dem Thema "Was wir sehen, was wir glauben - Veränderung von demokratischen Werten" stattfinden. Interessierte können sich ab jetzt dafür anmelden.
Wie in den vergangenen Jahren, begibt sich die Reisegruppe auf die Spuren des Schweizer Nationalheiligen Bruder Klaus. Darüber hinaus sind unter anderem folgende Programmpunkte geplant:
Natürlich bleibt genug Zeit für den individuellen Erfahrungsaustausch und für Gespräche.
Klaus von der Flüe lebte im 15. Jahrhundert. Nach einem bewegten Leben, unter anderem als Richter und Abgeordneter, hat er sich im Einvernehmen mit seiner Ehefrau Dorothea und den älteren der 10 Kinder – das jüngste war gerade ein paar Wochen alt – für ein Leben als Eremit entschieden. Er ließ sich in der Ranft im Tal der Melchaa in einer Klause nieder und verbrachte dort im Gebet (und der Legende nach ohne zu essen und zu trinken) 19 Jahre bis zu seinem Tod.
1481 spielte er eine wesentliche Rolle beim „Stanser Verkommnis“, dem Übereinkommen der Acht Alten Orte des Bundes der Eidgenossen vom Dezember 1481, mit dem sie ihren Streit, der fast zum Krieg geführt hätte, beilegten. Historisch belegt ist, dass das Übereinkommen erst nach einer Friedensbotschaft von Bruder Klaus geschlossen wurde. Dazu passen drei Sätze von Bruder Klaus: „Geredet wird genug, aber geschwiegen wird zu wenig. Aus der Stille kommt der Rat.“ Und schließlich: „In Gott ist der Friede.“

