Nach dem Hochwasser: Kolpingsfamilien und -bezirke aus dem Diözesanverband helfen

21. Jul 2021

Nach dem Hochwasser: Kolpingsfamilien und -bezirke aus dem Diözesanverband helfen

Nach der Hochwasser-Katastrophe in der vergangenen Woche ist die Hilfsbereitschaft auch in den Kolpingsfamilien unseres Bezirksverbandes groß. Vom Hochwasser betroffen war auch Hagen. Dort hatte die Kolpingsfamilie Hagen-Boele am vergangenen Wochenende eine Sammelaktion für Sachspenden organisiert - mit großer Resonanz. Der Bezirksverband Wiedenbrück unterstützt die Hilfsaktion jetzt finanziell.

Sachspenden werden nicht mehr benötigt, teilt Sebastian Jacob von der Kolpingsfamilie Hagen-Boele mit: "Aktuell sind die Lager voll, bei allen Organisationen und Vereinen. Die Menschen sind mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Sie können wahrscheinlich noch nicht absehen, was ihnen fehlt und was sie benötigen." Aus diesem Grund nimmt die Kolpingsfamilie derzeit keine weiteren Sachspenden an. Sie unterstützt die Flutopfer auch beim Aufräumen: "Heute waren wir vor Ort, um Keller und Wohnungen leer zu räumen", berichtet Sebastian Jacob.

Geldspenden sind aber weiterhin wilkommen und werden in Abstimmung mit dem Bezirksbürgermeister an die Betroffenen weitergegeben. Die Bankverbindung lautet:

Kolpingsfamilie Hagen-Boele und Umgebung e. V.
DE22 4506 0009 2002 2223 00
Stichwort: Flutopfer

Der Bezirksverband Wiedenbrück hat kurzfristig beschlossen, die Hilfsaktionen in Hagen mit einem Betrag von 10.000 Euro zu unterstützen. Auch der Bezirksverband hat für weitere Hilfen ein Spendenkonto eingerichtet:

Kolpingwerk BV Wiedenbrück
DE48 4786 0125 0075 3838 02
Kennwort: Flutkatastrophe

Vom Hochwasser betroffen ist auch das im Zentrum von Sundern im Sauerland gelegene Kolpinghaus. Es ist ein zentraler Treffpunkt mit dem Restaurant „Tagwerk“, einer Kegelbahn, Konferenzräumen und Saal sowie vier Mietwohnungen. Vor zehn Jahren wurde es aufwändig renoviert. Das Hochwasser hat das Haus sehr stark beschädigt. So sind sämtliche Keller- und
Lagerräume und die Kegelbahn bis zur Decke mit Wasser und Schlamm voll gelaufen. Es entstand ein Schaden in fünf- bis sechsstelliger Höhe. Da das Haus nicht gegen derartige Schäden
versichert werden kann, ist die finanzielle Situation dramatisch.

Der Verein Kolpinghaus Sundern/Sauerl. e. V. hat deshalb das folgende Spendenkonto eingerichtet:

Verein Kolpinghaus Sundern/Sauerl. e.V.
DE86 4666 0022 0010 3536 00
Kennwort: Spende Hochwasserschaden

Das Diözesanbüro hat in den vergangenen Tagen versucht, die Bezirksvorsitzenden unseres Diözesanverbandes telefonisch zu kontaktieren, um die aktuelle Lage abzufragen. Soweit wir die Ansprechpartner*innen erreicht haben, können wir sagen, dass es allen gut geht und derzeit außer Hagen und Sundern niemand akut betroffen zu sein scheint. Kolpingsfamilien, die Hilfe anbieten möchten oder betroffen sind, können sich natürlich gern im Diözesanbüro melden.

Unterdessen übermittelte unser Partner-Kolpingwerk in Mexiko gestern einen Gruß: "Kolping Mexiko drückt seine Sorge um und seine Solidarität mit den vom Hochwasser betroffenen Brüdern und Schwestern in Deutschland aus", heißt es in einem Facebook-Posting.

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