Kolpingwerk Nicaragua bereitet Neustart im Colegio Adolfo Kolping vor

19. Dez 2020

Kolpingwerk Nicaragua bereitet Neustart im Colegio Adolfo Kolping vor

Das Colegio Adolfo Kolping, eine Einrichtung des Kolpingwerkes Nicaragua in Masaya, bereitet sich auf einen Neustart vor. Dieser wird dank einer konzeptionellen Neuausrichtung wahrscheinlich schon im Januar möglich sein. Zum Kolpingwerk Diözesanverband Paderborn hat die Einrichtung eine besondere Beziehung: Zum einen ist Nicaragua ein langjähriges Partnerland des Kolpingwerkes Paderborn, zum anderen haben Kolpingsfamilien aus dem Diözesanverband die Einrichtung in der Vergangenheit mit Spenden und einem Arbeitseinsatz unterstützt.

Der Stiftungsvorstand und die Geschäftsführung des Kolpingwerkes Nicaragua arbeiten derzeit an der konzeptionellen Neuausrichtung für die Wiederaufnahme des Betriebes bereits ab Januar 2021. Das neue Konzept wird Maßnahmen der beruflichen Bildung beinhalten, die sich eng an den Anforderungen des lokalen Arbeitsmarktes orientieren oder den Teilnehmer*innen eine Selbständigkeit ermöglichen, mit der sie dauerhaft Einkommen erwirtschaften können. Die Bildungsangebote sollen laufend der Nachfrage der lokalen und regionalen Wirtschaft angepasst werden. Sie eröffnen den Teilnehmer*innen deshalb gute Chancen auf eine berufliche Tätigkeit.

Um die Neuausrichtung, deren Notwendigkeit vor allem wirtschaftliche Gründe hatte, umsetzen zu können, musste die Schule Anfang Dezember vorübergehend geschlossen werden. Die Schüler*innen, die das laufende Schuljahr in diesem Monat in der Einrichtung beendet haben, werden nach den Sommerferien in umliegenden Schulen unterrichtet. In Nicaragua haben die Sommerferien im Dezember begonnen.

Das Gebäude und die Infrastruktur des Colegio Adolfo Kolping sind in einem guten Zustand, auch dank der Spenden aus dem Diözesanverband Paderborn. Im Jahr 2017 gab es einen Arbeitseinsatz von Kolping-Senior*innen aus dem Diözesanverband Paderborn, bei dem das Schulgebäude renoviert wurde. „Unser Ziel ist es, dem Zentrum neues Leben zu verleihen. Es wäre eine Schande, all die Anstrengungen, die in diese Institution geflossen sind, verkommen zu lassen. Nicht zuletzt sie sind es, die uns die Motivation geben, weiterzumachen“, sagt Monsignore Mantica, Vorsitzender der Stiftung des Kolpingwerkes Nicaragua.

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