Spenden gehen in der Corona-Pandemie drastisch zurück

24. Nov 2021

Spenden gehen in der Corona-Pandemie drastisch zurück

Die Corona-Pandemie bestimmt weiter unser Leben. Auch beim Spendenaufkommen für die internationalen Partnerschaftsprojekte des Kolpingwerkes Paderborn macht sie sich bemerkbar: Während die Bedarfe unserer Partner*innen während der Pandemie gestiegen sind, sind die zur Verfügung stehenden Spendenmittel in dieser Zeit drastisch zurückgegangen.

Einmal im Jahr veröffentlicht das Kolpingwerk Paderborn einen Katalog mit den Projekten seiner Partner*innen in Mittelamerika, die mit Spenden finanziert werden sollen. Die Projekte werden von den Partner*innen vor Ort je nach Bedarfen entwickelt. Wer ein oder mehrere Projekte unterstützen möchte, kann aus den hier vorgestellten Projekten auswählen. Gemeinsam mit den Partnerkolpingwerken in Mittelamerika verfolgt der Diözesanverband das Ziel, nachhaltige Strukturen aufzubauen, die Verbandsentwicklung zu stärken und individuelle Projekte der Mitglieder zu unterstützen, die langfristig Einkommen schaffen.

Der Projektkatalog 2021 umfasst 52 Projekte, so viele wie noch kein Projektkatalog in den Vorjahren. Gut einen Monat vor dem Jahresende sind davon erst 19 vollständig und weitere sieben anteilig finanziert – 26 Projekte warten noch auf eine Finanzierung. Dabei handelt es sich vielfach um Kleinunternehmen, mit denen sich Gründer*innen eine Existenz aufbauen und darüber hinaus zur sozialen Gemeinschaft ihrer Kolpingsfamilie oder ihres Ortes beitragen. Gerade diese kleinen Unternehmen sind es, die das Kolpingwerk Paderborn durch Startfinanzierungen unterstützt.

Die 52 Projekte im Projektkatalog 2021 haben ein Gesamtvolumen von knapp 194.000 Euro. Gut 125.000 Euro davon müssen noch finanziert werden. 

Über den Link unten gelangen Sie zu unseren Spendenprojekten und zum Projektkatalog 2021. Sie können jetzt dazu beitragen, die noch offenen Projekte zu verwirklichen. Für Ihre Unterstützung sagen wir herzlichen Dank!

Die Pandemie verändert die Zusammenarbeit

Sowohl in Mittelamerika als auch in Paderborn hat die Corona-Pandemie massive Auswirkungen auf die Zusammenarbeit der Kolpingwerke. Rafael Jacobo, Geschäftsführer des Kolpingwerkes Mexiko, sagt: „Die Pandemie hat uns alle in eine vergleichbare Gefahr gebracht. So eine Situation gab es noch nie.“ Bis heute sind die sonst regelmäßig stattfindenden Dienst- und Begegnungsreisen immer noch auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Auch bilaterale formale Sitzungen, zum Beispiel die Stifterratssitzungen, fanden digital statt.

„Wir haben in dieser Zeit wieder erfahren, wie wichtig die Zugehörigkeit zu einer internationalen Gemeinschaft angesichts einer globalen Bedrohung ist, und diese Partnerschaft macht uns stark. Wir empfinden eine hohe Wertschätzung für unsere Verbundenheit und deren Aufrechterhalten über eine so lange Zeit. Sie ist heute, angesichts der schwierigen Prüfung der Corona-Pandemie, stärker denn je“, so Rafael Jacobo.

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