TATICO: Organisatorische Veränderungen ermöglichen Optimierungen entlang der Lieferkette

01. Apr 2021

TATICO: Organisatorische Veränderungen ermöglichen Optimierungen entlang der Lieferkette

Beim fair gehandelten TATICO Kaffee wird es einige organisatorische Veränderungen geben. Die Langen Kaffee GmbH in Medebach verabschiedet sich nach mehr als 25 Jahren aus dem Projekt. Das Kolpingwerk Paderborn bündelt Produktion und Vertrieb ab Sommer in eigener Hand. Dadurch können Abläufe entlang der Lieferkette von den Produzent*innen bis zu den Konsument*innen optimiert werden.

„So können wir uns in Zukunft verstärkt unseren eigenen Kaffee Projekten widmen, uns mehr auf unsere Marke Langen Kaffee konzentrieren und den in absehbarer Zeit anstehenden Generationswechsel in unserem Unternehmen vorbereiten“, begründet Klaus Langen, Geschäftsführer der Langen Kaffee GmbH, diesen Schritt. 

Langen ist einer der Mitbegründer des Kolping-Kaffeeprojektes und hat sich mehr als 25 Jahre lang für TATICO engagiert. „Ohne ihn und sein Engagement wäre TATICO heute nicht das, was es ist“, betont Wolfgang Gelhard, Diözesan-Geschäftsführer des Kolpingwerkes Paderborn. „Wir sind ihm und seiner Familie dafür zu großem Dank verpflichtet.“

Das Kolpingwerk wird die Produktions- und Vertriebsaktivitäten ab Sommer dieses Jahres in eigener Hand bündeln. Sie wechseln von Medebach im Sauerland nach Brakel in Ostwestfalen. Dort betreibt das Kolping-Bildungswerk Paderborn auch ein Berufsbildungswerk, in dem junge Menschen mit Behinderungen erfolgreich für den ersten Arbeitsmarkt qualifiziert werden.

Die ersten Container Rohkaffee, die nach der Neuorganisation geröstet und verkauft werden, sind derzeit auf dem Seeweg nach Hamburg, wo sie Mitte April eintreffen werden. Die Rösterei wird dann in Brakel angesiedelt. Geplant ist, den neuen Standort als eine Art „gläserne Produktion“ zu gestalten, die – sobald es die Corona-Bedingungen wieder zulassen – ein Ort der Begegnung mit Besichtigungsmöglichkeit für interessierte Kaffeefreund*innen und Kolpinggeschwister werden soll.

Durch diese Maßnahmen können die Abläufe entlang der Lieferkette optimiert werden. Der Kaffee wird ohne zwischengeschaltete Stellen direkt bei den Produzent*innen in Honduras gekauft. Dadurch wird auch ein intensiverer Austausch mit den lokalen Partner*innen möglich. Den Projektpartnern ist dabei auch das Thema Inklusion und die Beschäftigung von Menschen mit Benachteiligungen wichtig.

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