Miteinander der Religionen: Kolpingsfamilie Lünen-Horstmar / Niederaden besucht jüdische Gemeinde in Unna

06. Apr 2021

Miteinander der Religionen: Kolpingsfamilie Lünen-Horstmar / Niederaden besucht jüdische Gemeinde in Unna

Die Kolpingsfamilie Lünen-Horstmar / Niederaden hat am 25. März die jüdische Gemeinde in Unna-Massen besucht. Wegen der geltenden Corona-Schutzverordnung konnte der Besuch, anders als zwei Begegnungen in den Jahren 2018 und 2019, diesmal nur in einem kleinen Rahmen stattfinden. Trotzdem war der Kolpingsfamilie wichtig, dass die Begegnung und der Austausch stattfanden.

Im Jahr 2021 leben Menschen jüdischen Glaubens nachweislich seit 1.700 Jahren auf dem Gebiet der Bundesrepublik. Für Deutschland und die Jüdische Gemeinschaft ist 2021 deshalb ein Festjahr, an dem Vertreter*innen aus Religion, Gesellschaft und Staat mitwirken. Möglichst viele Menschen sollen die Möglichkeit haben, jüdischer Geschichte zu begegnen und den Alltag von Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland kennenzulernen. Auf diese Weise wird ein Zeichen gegen Antisemitismus gesetzt.

Den bundesweiten Auftakt des Jubiläumsjahres machte am 21. Februar ein Festakt in der Kölner Synagoge. Mit seiner Ansprache eröffnete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Jubiläumsjahr. Auch der Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland gab eine Erklärung mit dem Titel „Erinnerungskultur als gesamtgesellschaftlicher Auftrag“ heraus.

Diesen Auftrag hat die Kolpingsfamilie Lünen-Horstmar/Niederaden zum Anlass genommen, sich an zwei Begegnungen mit der haKochaw-Gemeinde in Unna-Massen in den Jahren 2018 und 2019 zu erinnern. Die Begegnungen fanden im Rahmen der regelmäßig von der Kolpingsfamilie veranstalteten Informationsreihe „Weltreligionen“ statt. 

Durch Kolpingbruder Wilhelm Kleimann wurde der Kontakt zur jüdischen Gemeinde und insbesondere zur Vorsitzenden Alexandra Khariakova gepflegt und erhalten. Daher war es leicht, dem Aufruf des Kolping-Bundesvorstandes zu folgen und Frau Khariakova um einen erneuten Besuchstermin zu bitten.

Am 25. März besuchten nun Monika Rolfes (1. Vorsitzende der Kolpingsfamilie), Wilhelm Kleimann und Horst Riehl (Organisator der Info-Reihe „Weltreligionen“) die Synagoge in Unna-Massen. Wegen der Corona-Einschränkungen konnte dieser Besuch nur im kleinen Kreis stattfinden. Den Besucher*innen wurde in Anlehnung an das am 28. März begonnene Pessach- Fest als Gastgeschenk Matze, dünne Brotfladen aus ungesäuertem Teig, überreicht.

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