Kolpingsfamilie Delbrück: größte Tour in der siebenjährigen Geschichte der Radwallfahrt nach Werl

10. Jul 2025

Kolpingsfamilie Delbrück: größte Tour in der siebenjährigen Geschichte der Radwallfahrt nach Werl

Die Kolpingsfamilie Delbrück hat mit 109 Pilger*innen die bisher größte Tour in der nun siebenjährigen Geschichte ihrer Radwallfahrt nach Werl organisiert. Unterstützung leisteten Kolpingmitglieder aus Hövelhof und Sanitätskräfte der Delbrücker DRK-Fahrradstaffel.

Alle Beteiligten waren dankbar, als sie ohne Zwischenfälle und Pannen ihr Ziel erreicht hatten. Die Teilnehmenden aus dem Pastoralverbund Delbrück-Hövelhof und darüber hinaus starteten um 6 Uhr morgens auf dem historischen Delbrücker Kirchplatz. Bei bestem Wetter folgten sie auf 68 Kilometern den Spuren der Delbrücker Fußpilger, die sich seit 1838 jedes Jahr auf den zweitägigen Weg zum Gnadenbild der Muttergottes machen. 

Ausgestattet mit dem Wallfahrtsheftchen „Delbrück - Werl“ steuerten sie ihre erste Station an der Hirtenkapelle des Gastlichen Dorfes in Sudhagen an. Weitere Stationen für spirituelle Impulse waren die Lippstädter Elisabethkirche, die Kirche St. Christophorus in Ostinghausen und die Andreaskirche in Ostönnen. Texte des Heiligen Jahres unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“ wurden bedacht und die Gläubigen stimmten traditionelle Wallfahrts- und Marienlieder an. 

Vor der Schützenhalle in Borgeln trafen sie die Fußpilger, die dort eine größere Rast einlegten. Diese Pause bot Möglichkeiten für angeregte Gespräche. Vor den Kirchenstufen in Werl bildeten die Radler ein Spalier für die Fußpilger und zogen mit ihnen feierlich in die Basilika ein. 

Der ehemalige Leiter des Pastoralverbunds Delbrück-Hövelhof und jetzige Wallfahrtsleiter Bernd Haase freute sich über die große Pilgerschar aus dem Delbrücker Land. Abends stand ein Bus mit Radanhänger an der Stadthalle bereit, den viele vorher beim Radwallfahrts-Team gebucht hatten.

Die Organisation lag vornehmlich in den Händen von Hubert Löbbecke. Weitere Verantwortliche der fünf Gruppen waren Susanne Löbbecke, Mechthild und Hubert Brockmann, Regina und Heiner Brucksch, Johannes Hellinge, Martina Lahme, Klaus Hölscher, Peter Meermeyer, Heinz Hamschmidt und Martin Masuth. Sie trugen farbige Kolping-Warnwesten und an ihren Fahrrädern wehten große Wallfahrtswimpel.

Die große Radwallfahrt ist eine Einstimmung auf die Aktion des Kolpingwerkes Paderborn: Bei der fünften Auflage des „Kolping-Radelns“ werden während der Sommerferien geradelte Kilometer gesammelt. Anschließend finden zum CO2-Ausgleich Baumpflanzungen statt.

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