Gute Nachrichten für die Zusammenarbeit in der Entwicklungshilfe

09. Sep 2021

Gute Nachrichten für die Zusammenarbeit in der Entwicklungshilfe

Normalerweise wäre der Entwicklungshilfe e. V. Bielefeld-Lippe-Minden im Februar zusammengekommen, um seine Mitgliederversammlung abzuhalten und um neue Projekte auszuwählen, die vom Verein unterstützt werden. Wie alle wissen, war dies nicht möglich. Die Stimmen für die Projekte wurden Anfang des Jahres per E-Mail eingeholt, doch die Regularien sollten nun noch erledigt werden. Am 4. September fand die Mitgliederversammlung unter guter Beteiligung in Löhne statt.

Der Kolping-Entwicklungshilfe e. V. hat vor drei Jahren seine erste Million an Spendengeldern feiern dürfen - eine Wegmarke, die die Motivation weiter beflügelte. Referent*innenstellen und Projekte in den Partnerländern in Mittelamerika, Ausstattung, Bildung und Ausbildung für Jugendliche, Mikrokredite für Frauen: Der Katalog an Fördermöglichkeiten ist umfangreich und Kolping betreut die Menschen nicht nur mit Geld, sondern bietet solide Grundlagen, damit Projekte auch gelingen.

Zu Beginn der Versammlung feierte Bezirkspräses Bernhard Hamich mit den 32 Anwesenden eine Messe in St. Laurentius. In seiner Predigt sprach er vom Gefühl der Ohnmacht angesichts der Größe der Probleme und zitierte Dom Helder Camara: "Eine schlichte Wasserlache möchte ich sein, und den Himmeln spiegeln“.

Nach einem Stehkaffee begrüßte der Vorsitzende Heinrich Meier die Anwesenden. Im Kassenbericht zeigte sich Kassierer Georg Rother erfreut vom Jahresergebnis. Trotz schwieriger Bedingungen wie fehlender Feiern, Geburtstage und Märkte konnten Fördermittel in Höhe von 35.723 Euro für zehn Projekte in die Partnerländer weitergereicht werden. Eine Nothilfe war im Winter nötig, denn tatsächlich herrschte in den Dörfern in Honduras Hunger. Der Spendenaufruf zur Corona-Hilfe des internationalen Kolpingwerkes war mit über 8.000 Euro aus dem e. V. höchst erfolgreich. Bundesweit kamen in den ersten sechs Monaten hierfür über 780.000 Euro zusammen.

Einzig der Kaffeeverkauf vor der Kirchentüre schwächelte, weil viele Gottesdienste abgesagt wurden. Doch bereits beim ersten Marktstand, dem Klostermarkt in Dalheim, konnte guter Umsatz erzielt werden. Der neue TATICO kommt gut an. 

Neu als Beisitzer in den Vorstand gewählt wurde Andreas Karger. Heinrich Meier und Georg Rother verwiesen auf die Notwendigkeit zur Verjüngung und zur Orientierung auf moderne Kommunikationswege, um den Kontakt zu den Kolpingmitgliedern in den Bezirken zu halten. Beide zeigten sich optimistisch und entschlossen, bewährte und neue Wege im Sinne Adolph Kolpings für die Weltfamilie zu gehen.

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