Erfolgreich neu gedacht: Rekordergebnis bei Aktion Solidaritätsessen in Hövelhof

12. Apr 2021

Erfolgreich neu gedacht: Rekordergebnis bei Aktion Solidaritätsessen in Hövelhof

"Unser Konzept schein angenommen zu sein“, so ein Mitglied aus dem Vorbereitungskreis des Solidaritätsessens. Insgesamt konnten nach Abschluss der Aktion 4.300 Euro an des „Infantil Kinderdorf“ in Peru überwiesen werden.

Das Angebot, direkt in Ingos Biomarkt, dem Naturkostmarkt in der Hövelhofer Einkaufsstraße, gegen eine Spende einen Gutschein für ein Mittagsmenü zu erwerben, wurde von vielen Kunden angenommen. Inhaber Ingo Theismann hat das Angebot bis Ende März aufrecht erhalten und wesentlich zum Spendenergebnis beigetragen. 

Der zentrale Tag des Solidaritätsessen ist jedes Jahr ein Sonntag in der Fastenzeit vor Ostern. Der Gottesdienst am vierten Fastensonntag stand ganz im Zeichen der Aktion. Mit lateinamerikanischer Musik, einem Gebet für die Kinder und weiteren Texten fühlten sich die Gottesdienstbesucher angesprochen, was der Applaus an mehreren Stellen zeigte. Christel Zumdieck vom Verein Westfälische Kinderdörfer e. V. hat in beeindruckender Weise die Lage in Peru beschrieben und die zusätzlichen Schwierigkeiten wegen der Corona-Pandemie aufgezeigt. Ähnlich wie in Brasilien ist die Situation katastrophal und die Sterblichkeit sehr hoch, wenn auch die internationale und nationale Presse kaum darüber berichtet. Die Kosten für Lebensmittel sind explodiert und für die Leitung des Kinderdorfes in der Nähe von Lima, der Hauptstadt von Peru ist die Lage extrem schwierig.

Obwohl viel weniger Gottesdienstbesucher in der Corona-Zeit zugelassen waren, war das Spendenaufkommen gerade an diesem Tag herausragend. Nachweislich haben in diesem Jahr viele neue Spender die Aktion unterstützt. Auch in Ingos Biomarkt wurde fast immer durchschnittlich eine höhere Summe für den Gutschein gespendet als vorgeschlagen. 

„Wir haben wohl dank Corona und der damit anders als üblich organisierten Aktion viel mehr Menschen erreicht.“ So eine Stimme aus dem Aktionskreis. Die Spendenempfänger wechseln in jedem Jahr, ein rotierendes System von Projekten und Personen werden bedacht. Projekte in Nicaragua, Brasilien, Bolivien oder jetzt in Peru wurden in über 30 Jahren unterstützt. Mal vom Pfarrgemeinderat, vom „Eine Weilt Kreis“ und zuletzt von der Kolpingsfamilie zusammen mit der Caritas initiiert und organisiert, waren die Spenden immer eine Hilfe zur Selbsthilfe. Das zeigen die lang anhaltenden persönlichen Kontakte über viele Jahre. Die Caritas und die Kolpingsfamilie sagen allen Spendern und Helfern ein herzliches Dankeschön.

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