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Gesicht unseres entwicklungs-politischen Engagements

Werner Sondermann erhält Konrad-Martin-Medaille

Mexiko/Paderborn. Werner Sondermann ist für seinen jahrzehntelangen Einsatz in der internationalen Partnerschaftsarbeit vom Kolpingwerk Diözesanverband Paderborn mit der Konrad-Martin-Medaille geehrt worden. Die Verleihung fand in Mexiko City statt, wo sich alle Kolping-Partner zur großen CECAMEX-Konferenz versammelten.  „Werner Sondermann trug entscheidend zum Aufbau und der Stärkung von Kolpingstrukturen in unseren Partnerländern bei und entwickelte gemeinsam mit ihnen zahlreiche Projekte. Über 30 Jahre lang war er das Gesicht unseres entwicklungspolitischen Engagements in Lateinamerika“, sagte Diözesansekretär Thorsten Schulz anlässlich der Verleihung.

Als „Anwalt für die internationale Arbeit“ bezeichnete ihn der Diözesanvorsitzende des Kolpingwerkes in Paderborn, Stephan Stickeler. „Werner Sondermann hat nachhaltige, belastbare und gerechte Strukturen in Lateinamerika aufgebaut und dafür danken wir ihm heute“, ergänzte Diözesangeschäftsführer Wolfgang Gelhard. Der Präses des Kolpingwerkes Mexiko, Saul Regoitia Vega, sagte in seiner Laudatio, dass Werner Sondermann über die Grenzen der Sprache hinweg Freundschaften aufgebaut habe, die auf Güte, Herzlichkeit und Gastfreundschaft beruhten. „Für ihn ist es eine Berufung aus der Sensibilität für das Verwundbare heraus zu dienen und sein Wissen mit anderen zu teilen“, so der Geistliche weiter.

Sondermann hatte sein entwicklungspolitisches Engagement Ende der 1980er Jahre unter das Motto „Wenn man Freud und Leid miteinander teilt, wächst man zusammen“ gestellt. Dieses Zitat des Verbandsgründers Adolph Kolping wurde prägend für die gemeinsamen Projekte in Mexiko, Costa Rica, Nicaragua, Honduras und der Dominikanischen Republik. „Ich widme diese Ehrung den Kolpingschwestern und Kolpingbrüdern, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Leitungen der Kolpingwerke in unseren Partnerländern. Ohne den notwendigen Mut, die Ausdauer, Kreativität und Treue, die beiderseitig immer maßgeblich waren, wären unsere Erfolge nicht möglich gewesen“, so Sondermann. Er betonte, dass es im Laufe der Jahre tausende faszinierende Begegnungen und Momente, Ereignisse und Initiativen sowie zahlreiche Meilensteine gegeben habe, die allesamt zu einer gerechteren und besseren Welt beigetragen hätten. Nun sei jedoch auch der Zeitpunkt gekommen, in die Zukunft zu schauen: „Ich wünsche allen, die in den nächsten Jahren Verantwortung auf dem Gebiet der internationalen Partnerschaftsarbeit übernehmen viel Erfolg, Freude und Gottes Segen!“

Über Werner Sondermann  

  • Geboren am 07.03.1950 in Bielefeld, verheiratet, drei Kinder
  • Nach einer kaufmännischen Ausbildung und dem Studium der sozialen Arbeit seit 1977 in unterschiedlichen Funktionen beim Kolpingwerk und Kolping-Bildungswerk Paderborn beschäftigt, u.a. als Jugendbildungsreferent, Regionalstellenleiter in der Erwachsenenbildung, Leiter des Berufsförderungszentrums Hamm und ab 1987 Geschäftsführer des Kolping-Bildungswerkes Paderborn
  • Neben dem Hauptamt übte er auch ehrenamtliche Tätigkeiten aus, die in direkter Verbindung zu den hauptberuflichen Aufgaben standen, u.a. war er Diözesangeschäftsführer des Kolpingwerkes DV Paderborn, Landesgeschäftsführer des Kolpingwerkes in NRW und Sprecher des Vorstandes der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kolping-Bildungsunternehmen Deutschland

Text: SD/ThS

Bilder: Franziska Reich/RL