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Grundstein für neues Kolpinghaus in Neuenkirchen gelegt

„Der Anfang ist gemacht, aber es warten eine Menge Aufgaben, die bewältigt werden müssen“; begrüßte der 1. Vorsitzende des Kolpinghaus e. V., Manfred Rehkemper, die Gäste zur Grundsteinlegung.

Dicht gedrängt verfolgten mehr als 200 Besucher; wie der Geschäftsführer Andreas Venker die Zeitkapsel füllte. Zu der aktuellen Tageszeitung legte er ein Baustellen-Handy, Euro-Münzen, einen USB-Stick mit allen Baudaten sowie die alte und die neue von allen Vereinsmitgliedern unterschriebene Grundsteinlegungsurkunde. Zusätzlich legten die Kolpinger eine Flasche „Kleiner Geselle“ dazu (ein von der Kolpingsfamilie kreierter Kräuterschnaps). „Der ist unvergänglich und wird auch in 100 Jahren noch wunderbar schmecken. Ob der USB-Stick dann noch lesbar ist kann ich nicht beurteilen“; so Andreas Venker.

Es ist eher eine Seltenheit geworden, dass Kolpinghäuser gebaut werden. Eher machen sie Schlagzeilen durch einen Abriss. So ließ es sich Alfons Jost vom Verband der Kolpinghäuser nicht nehmen, diesem Ereignis in Neuenkirchen beizuwohnen. Ebenso war Konrad Bröckling, stellv. Vorsitzender des Diözesanverbandes Paderborn, dabei. Bürgermeister Andreas Sunder lobte das Engagement der Neuenkirchener. Schließlich sei der Kolpinghaus e. V. einer der kleinsten Vereine in Rietberg. Er wies darauf hin, dass der Baubeginn mit der Umgestaltung des Kirchplatzes und Pastors Garten lückenlos verzahnt werden könne.

Das alte Gesellenhaus wird einem Neubau der Volksbank weichen. Schon 1966 nutzte sie als „Spar- und Darlehnskasse“ das Gebäude für ein Jahr als Ausweichquartier. „Wir haben hier als Dorfgemeinschaft viele schöne Momente verbracht. Dieses alte Haus war in die Jahre gekommen und wir waren unschlüssig, ob wir mit hohen Kosten sanieren sollen oder nicht. Eine komplette Schließung wäre für uns aber nie in Frage gekommen“; so der Vorsitzende Manfred Rehkemper. Er dankte der Volksbank, die durch den Kauf des alten Kolpinghauses den Neubau möglich gemacht hat, der Kirchengemeinde, die das Grundstück zur Verfügung stellt und dem Architekten Leon Meyer, „der uns mit einer modernen, lichtdurchfluteten und zeitgemäßen Architektur begeistert hat.“

Das neue Kolpinghaus entsteht auf dem Nachbargrundstück der Kirchengemeinde in der Größe von 33 mal 17 Meter bei einer Höhe von 7 Meter. Die Fertigstellung ist für den Herbst 2020 geplant.