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Kolpingsfamilie Neheim feiert 140. Geburtstag

Noch bis in die Siebzigerjahre war die Kolpingsfamilie Neheim ein reiner Männerverein. Heute versteht sich Kolping als Familiengemeinschaft von Jung und Alt. In diesem Jahr wird gemeinsam der 140. Geburtstag gefeiert.

Zu dieser Feier war auch Kolping Bundespräses Pfarrer Josef Holtkotte aus Köln gekommen, der nach dem Bannereinzug der Kolpingsfamilien des Bezirks Arnsberg, der befreundeten Kolpingsfamilie aus Verl und dem Banner des KKV Neheim zusammen mit Pfarrer Stephan Junk und Kolping-Präses Herbert Rautenstrauch den Festgottesdienst zelebrierte. In seiner Predigt bescheinigte Bundespräses Holtkotte der Neheimer Kolpingsfamilie, durch die Jahrzehnte ein verlässlicher Begleiter vieler Menschen gewesen sei. Verlässlich weil sie Heimat bot, Akzente setzte und Weg- und Lebensgemeinschaft für Fragende und Suchende ist.

Nach einem Bannerzug durch die Fußgängerzone fand  im Neheimer Kolpinghaus anschließend der Festakt  mit 110 geladenen Gästen statt. Der Vorsitzende Horst Klein warf einen Blick in die Geschichte. 48 Handwerkergesellen gründeten den Gesellenverein am 09. Oktober 1879 im Neheimer Gasthof Bauerdick. Schon bald entwickelte sich ein reges Vereinsleben mit Vortragsabenden, beruflicher Weiterbildung und geselligen Zusammenkünften. Der erste Spatenstich zum Kolpinghaus in der Kapellenstraße, dem damals noch als Gesellenhaus bezeichneten Vereinsheim, erfolgte am 9. März 1895. Neben der Theatergruppe bildete sich auch eine Turn- und Gesangabteilung; im Jahr 1933 wurden mit 250 Gesellen und 450 Ehren(Alt)mitgliedern die größten Mitgliederzahlen verzeichnet.

Durch die NS-Herrschaft wurde das Vereinsleben stark eingeschränkt, sodass öffentliche Auftritte nicht möglich waren. Doch schon Ende April 1945 wurde wieder die erste Versammlung im Kolpinghaus abgehalten. Bewährt hat sich in der praktischen Arbeit, dass nicht nur zu den traditionellen vierteljährlichen Sonntagsveranstaltungen eingeladen wird, sondern darüber hinaus auch Veranstaltungen zu vielen Themen aus den Bereichen Religion, Familie, Staat und Beruf stattfinden. Außerdem gehören Karneval, Emmausgang, Maiausflug, Karfreitagsprozession, Familienwochenenden und Besichtigungen verschiedener Einrichtungen mit zum Programm sowie Themen Naturschutz, Gesundheit, Verbraucherberatung, Heimatgeschichte und Fahren. “Fit und aktiv“ wendet sich an alle zwischen 50 und Ende 70, die die neu gewonnene Freizeit nach dem Arbeitsleben mit Besichtigungen und Ausflügen gestalten möchten. Der Höhepunkt eines jeden Jahres ist das Stiftungsfest. Hier werden langjährige und verdiente Mitglieder geehrt.

(Foto: Julius Kolossa)