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Mehr Fairness im Kaffee

Kolpingwerk Diözesanverband Paderborn unterstützt Forderung von Entwicklungsminister Müller zur Steuerbefreiungen für fair gehandelten Kaffee

Kaffee ist mit Abstand das Lieblingsgetränk der Deutschen. Mehr als 1 Milliarde Euro nimmt der deutsche Staat jährlich durch die Kaffee-Steuer ein. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) will das nun ändern. Um nachhaltigen Konsum zu fördern, müsse man finanzielle Anreize für die Verbraucher schaffen, so Müller. Dies lasse sich durch die Abschaffung der Kaffeesteuer realisieren, die immerhin 2,19 € pro Kilo Röstkaffee beträgt.

Das Kolpingwerk Diözesanverband Paderborn unterstützt diese Initiative des Entwicklungsministers ausdrücklich, denn die Kaufentscheidung der Deutschen wird in erster Linie über den Preis gesteuert. „Seit Jahren setzen wir uns als Verband für unseren fair gehandelten und biologisch angebauten Tatico-Kaffee ein“, sagt Diözesansekretär Thorsten Schulz. Doch in Deutschland muss der faire Kaffee auch Abnehmer finden, die bereit sind, einen höheren Preis zu bezahlen. Unsere Kunden leisten einen direkten Beitrag zum Klimaschutz, fördern aktiv gleichberechtigte Handelsstrukturen auf Augenhöhe und unterstützen die faire Entlohnung der Produzenten. „Durch eine Steuererleichterung sehen wir eine große Chance, dass qualitativ hochwertiger, biologischer und fairer Kaffee in Zukunft von einer breiteren Bevölkerung konsumiert werden kann“, so Schulz. Die Kaffeeproduzenten im globalen Süden, ihre Familien und deren Möglichkeiten hingen direkt davon ab.

Wir unterstützen daher auch die bereits im September letzten Jahres von TransFair e.V. gestartete Petition zur Abschaffung der Kaffeesteuer und fordern das Ministerium auf, eine Kabinettsvorlage zu erstellen. „Das Ziel muss sein, dass nur noch fairer Kaffee aus zertifiziertem Anbau gekauft wird“.