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Skulpturenpark Bürmsche Wiese – neues Schmuckstück im Herzen von Verl

„Was lange währt, wird endlich gut“: Dieser Spruch trifft bestens auf den neuen Park hinter dem Rathaus von Verl zu, der jetzt eröffnet wurde.

Der einzige Wermutstropfen bei der Feier waren die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Diese konnten die Freude über den Park jedoch keineswegs trüben. Bürgermeister Michael Esken begrüßte Gäste, Künstler und Sponsoren. Die schwarze Erde wird sich schon bald in eine blühende Wiese verwandeln. Diese Wiese zu betreten ist ausdrücklich erlaubt, sagte Esken und ließ den Werdegang der Bürmschen Wiese Revue passieren. Mit immer neuen Wünschen, Ideen und Vorstellungen war man in eine Sackgasse geraten, also wurde alles auf Neustart gestellt und mit der Idee eines Skulpturenparks der Kolpingsfamilie Verl die Planungen neu gestartet. Das Planungsbüro Club L94 (Köln) und Kurator Dr. Christian Krausch (Mönchengladbach) kreierten ein neues Konzept für die Bürmsche Wiese, das bei allen Beteiligten und den Anliegern Zustimmung fand.

Hinter dem Rathaus entfaltet sich jetzt, mit den Terrassen-Stufen, das neu gestaltete Gelände mit einem Rundweg und Zugängen von der Bürmann- und der Poststraße. Das alles überragende Kunstwerk „Leehrstuhl“ in Sichtkontakt mit seinem zweiten Gegenüber wurde zusammen mit den „Schwiegermuttersitzen“ von Georg Janthur (Wuppertal) gestaltet. Farbenfrohe Hingucker sind die Sitzschalen „Chairs to share“ von Dorothee Golz (Wien) mit zum Teil halbierten Sitzen aus Polyesterlaminat. „Treffpunkt unter Farben“ nennt sich das Rondell von Christoph Dahlhausen (Bonn und Melbourne). Das bunte Acrylglasdach wirft seine wandernden farbigen Schatten entsprechend dem Sonnenstand, Kommunikation steht bei diesem Kunstwerk im Mittelpunkt. Die Leuchtbänke „Sun sit“ von Stefan Sous (Düsseldorf) erinnern an Bräunungsstudios, bei Dunkelheit leuchten sie und wärmen. Und für die Kinder bieten sich Trampolin, Schaukel, Rohrtelefon und Balancierbalken zum Spielen an.

Der Kommunalpolitische Arbeitskreis der Kolpingsfamilie Verl hatte über Jahre intensiv auf einen Skulpturenpark hingearbeitet. In die Thematik hat man sich nach und nach eingearbeitet. Es gab viele Gespräche und Besuche bei heimischen Künstlern und darüber hinaus bei Ausstellungen von Skulpturen mit berühmten Namen. Die Möglichkeiten wurden diskutiert und mit interessierten Bürgern, Gruppen und Parteien besprochen. Schlussendlich wurde der ausführliche Bürgerantrag „Skulpturenpark – Ein Kunstprojekt für Verl“ im September 2015 bei der Stadt Verl eingereicht. Nun dürfen auch die Mitglieder der Kolpingsfamilie Verl stolz sein auf ein gelungenes Werk.