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Verantwortung zeigen, Zukunftsperspektiven schaffen

Kolping Entwicklungshilfe e.V. im Bezirksverband Wiedenbrück beschließt Jubiläumsjahr zum 25-jährigen Bestehen

Rietberg-Westerwiehe. Mit einem Festball in der Gaststätte „Kreutzheide“ in Westerwiehe hat das Jubiläumsjahr zum 25-jährigen Bestehen des Entwicklungshilfe e.V. im Kolping Bezirksverband Wiedenbrück einen eindrucksvollen Abschluss gefunden. Freuen durften sich dabei nicht nur die zahlreichen Gäste, die direkt an der Feier teilnahmen: Einen Spendenscheck über 33.480 Euro für ein Hilfsprojekt in Nicaragua nahm Winfried Henke als stellvertretender Kolping-Diözesanvorsitzender in Empfang.

„Ihr tut es! Ich bin stolz auf euch!“ – Henke bedankte sich bei Heinz Pollmeier aus Verl, dem Vorsitzenden des Entwicklungshilfe e.V., und dem Kolping-Bezirksvorsitzenden Christian Schlingschröder (Westerwiehe) nicht nur für die große finanzielle Hilfe. Die Arbeit des Vereins, so der stellvertretende Diözesanvorsitzende, beschränke sich eben nicht nur auf die materielle Seite: Sie zeige durch vielfältige Aktionen ebenso die gemeinsame Verantwortung für die „Eine Welt“ wie sie durch die Unterstützung entsprechender Projekte „Zukunftsperspektiven“ für Benachteiligte in den Ländern Lateinamerikas schaffe.

Von der Spende werden Schülerinnen und Schüler der Adolph-Kolping-Schule in Masaya, Nicaragua, profitieren: Der Bau einer Zufahrtsstraße und einer Umzäunung kann jetzt in Angriff genommen werden. Damit gehören schmutzige Kleider während der Regenzeit der Vergangenheit an, der Zaun macht den Schulhof sicherer. Bisher nutzten Drogenhändler das Gelände genauso wie diejenigen, die dort illegal Müll entsorgten.

Zusammengekommen waren die fast 34.000 Euro durch Aktionen der 17 Kolpingsfamilien im Bezirk während des Jubiläumsjahres 2017, der Entwicklungshilfe-Verein stockte die Summe noch einmal auf. Seit 1992, dem Gründungsjahr der Initiative, sammelten die „Kolpinger“ insgesamt 950.000 Euro. Damit wurden im vergangenen Vierteljahrhundert rund 65 Projekte in Lateinamerika gefördert.

Stellvertretend für alle Mitglieder des Entwicklungshilfe-Vereins, die zu dieser beeindruckenden Bilanz beigetragen haben, wurden bei der Jubiläumsveranstaltung drei Aktive besonders ausgezeichnet: Matthias Kerkemeyer aus Westerwiehe, Theo Heitwerth aus Gütersloh und Rita Breimann-Wiedenhaus erhielten das Kolping-Ehrenzeichen.

Matthias Kerkemeyer von der Kolpingsfamilie Westerwiehe war 20 Jahre als Kaffee-Verkäufer aktiv – trotz seiner Beeinträchtigungen aufgrund eines schweren Autounfalls in seiner Jugend. Nicht nur der Erlös des fair gehandelten Kolping-Tatico-Kaffees kam den Erzeugern in Mexiko zugute: Kerkemeyer spendete auch das Trinkgeld für soziale Projekte. Mit Theo Heitwerth aus der Kolpingsfamilie Gütersloh-Ost wurde ein weiterer Unterstützer der Kaffee-Initiative geehrt. Der Kolping-Bruder, der seit über 50 Jahren aktiv ist, verkauft im Bezirk Wiedenbrück den meisten Kaffee, rund zehn Zentner im Jahr! Rita Breimann-Wiedenhaus aus Wiedenbrück gehört zu den Gründungsmitgliedern der Entwicklungshilfe-Initiative im Jahr 1992. Zuvor hatte sie sich bereits im Jugendbereich eingesetzt. Das Amt der Schriftführerin auf Bezirksebene übt sie seit 20 Jahren aus.

Begonnen hatte der offizielle Abschluss des Jubiläumsjahres mit einem Festgottesdienst in der Westerwieher Kirche. Der langjährige Bundes- und Diözesanpräses des Kolpingwerkes, Monsignore Alois Schröder, hatte in seiner Predigt den Einsatz für die „Eine Welt“ als etwas gewürdigt, was die Ideen Adolph Kolpings nicht nur lebendig halte, sondern auch für die Zukunft unverzichtbar mache.

Text und Bilder: Andreas Wiedenhaus


Bilder

Einen Spendenscheck über fast 34000 Euro für ein Schulprojekt in Nicaragua nahm der stellvertretende Kolping-Diözesanvorsitzende Winfried Henke (l.) aus den Händen von Heinz Pollmeier, Vorsitzender des Entwicklungshilfe e.V. (M.), und Christian Schlingschröder, Kolping-Bezirksvorsitzender (r.) entgegen.

 

 

 

Mit dem Kolping Ehrenzeichen wurde der Einsatz von Matthias Kerkemeyer (2.v.l.), Theo Heitwerth (M.) und Rita Breimann-Wiedenhaus (2.v.r.) gewürdigt. Links Winfried Henke, rechts Christian Schlingschröder.