Der Diözesanfachausschuss Arbeit und Soziales setzt sich mit den aktuellen und langfristigen Entwicklungen in der Arbeitswelt und den sozialen Sicherungssystemen auseinander. Dabei geht es um Gestaltungsmöglichkeiten für eine menschliche Arbeitswelt.
Der Diözesanfachausschuss begleitet dauerhaft die Arbeit in den Handwerkskammern. Darüber hinaus setzt er sich Schwerpunkte, die aktuelle Themen aus Gesellschaft, Kirche und Arbeitswelt aufgreifen.
Dazu gehört unter anderem die Arbeitswelt 4.0 mit ihren Auswirkungen auf Familienstrukturen und Sozialsysteme.
Dem Diözesanfachausschuss Arbeit und Soziales gehören an: Werner Hellwig (Vorsitzender, 3. von links), Dietmar Mantel (hauptberufliche Begleitung, links), Thomas Göddecke, Meike Kemper, Till Oster, Christian Selke (nicht auf dem Foto), Reinlinde Steinhofer und Angelika Stüve.

Arbeit hat sich immer verändert – von der ersten Landwirtschaft über das mittelalterliche Handwerk und die Industrielle Revolution bis zur Digitalisierung. Immer mit Konsequenzen für die arbeitenden Menschen. Was bedeuten Digitalisierung und Künstliche Intelligenz für unsere Arbeitswelt? Welche Veränderungen stehen uns bevor? Und was können wir aus der Vergangenheit lernen? Darüber haben wir im Februar 2026 mit Gregor Isenbort gesprochen, dem Direktor der DASA Arbeitswelten Ausstellung in Dortmund.

„Eine Handwerkskammer ohne Kolping ist denkbar – aber nicht sinnvoll!“ Etwas provokativ wird so die Bedeutung der Arbeitnehmer*innenvertretung von Kolping deutlich gemacht.
Ehrenamtliche Kolpinger*innen vertreten die Interessen von Arbeitnehmer*innen, gemeinsam mit dem DGB, in den Gremien der drei Handwerkskammerbezirke Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, Dortmund und Südwestfalen (Arnsberg) unseres Diözesanverbandes. So gewährleisten Kolping und DGB in partnerschaftlicher Zusammenarbeit und gemeinsam mit den Arbeitgeber*innen die Selbstverwaltung der Kammern.
Unterstützt und begleitet werden sie von drei Listenführer*innen. Diese organisieren auch Austauschtreffen der Mandatsträger*innen zu aktuellen Themen und setzen sich rechtzeitig mit den Neuwahlen der Kammergremien auseinander.
Ein weiterer Schwerpunkt ist das Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Dieses Gesetz ist am 1. März 2020 in Kraft getreten. Mit ihm wird der Arbeitsmarktzugang für Fachkräfte außerhalb der Europäischen Union geregelt.
Der Diözesanfachausschuss hat sich mit den Chancen und kritischen Punkten beschäftigt, ethisch-moralische Fragen und Grenzen diskutiert und dazu im 2021 ein Grundlagenpapier erarbeitet.
Außerdem hat er ergänzend dazu eine Handreichung vorgelegt, wie Kolpingsfamilien Fachkräfte aus dem Ausland unterstützen können.
Beide Dokumente stellen wir hier kostenlos zum Download zur Verfügung.



