TATICO

Unser Engagement für fair gehandelten Kaffee

Im Jahr 2020 wurde TATICO 25 Jahre alt. Seit 1995 engagiert sich das Kolpingwerk Paderborn für einen fair gehandelten Kaffee und damit für die Verbesserung der Lebensqualität der Kaffeeproduzent*innen durch Bildung und Infrastruktur.

Wir sind davon überzeugt, dass durch gerechte Welthandels- und Finanzstrukturen die Kluft zwischen dem Globalen Süden und dem Globalen Norden überwunden werden kann. TATICO setzt diesen Gedanken in die Tat um: als Projekt unserer internationalen Partnerschaftsarbeit und als rundum guter Kaffee.

Kaffeebohnen fallen aus einer Packung TATICO Kaffee

Ehrlich. Fair. Bio.

Alles begann 1995 mit den ersten 275 Säcken fair gehandelten Kaffees. Schon 1996 konnte symbolisch der damaligen Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth das 500.000. Paket TATICO Kaffee überreicht werden.

Kaffee ist DAS Pionier-Produkt des fairen Handels. In den vergangenen 25 Jahren hat sich viel getan: Viele Konsument*innen haben heute ein ausgeprägtes Bewusstsein für weltweite Lieferketten und die Lebensbedingungen der Produzent*innen – und sind bereit, für fair gehandelte Produkte angemessene Preise zu bezahlen.

Kaffee ist eines der beliebtesten Getränke: Die Deutschen tranken laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2018 pro Person 164 Liter, dagegen "nur" 150,5 Liter Mineralwasser und 102 Liter Bier.

Bildung und Begleitung

Rufino Rodriguez ist Leiter des Kolpingwerkes in Honduras und Mitglied im Generalvorstand von KOLPING INTERNATIONAL. Seit 2010 arbeiten die Kolpingwerke in Paderborn und Honduras als Partner zusammen. „Die Kaffeebohne ist das Symbol unserer Verbundenheit“, sagte Rufino Rodriguez. 

Zu fairen Preisen gehandelter Kaffee trägt dazu bei, dass Jugendliche in Honduras nicht in die Kriminalität abrutschen oder abwandern, um anderenorts ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Durch die Unterstützung aus Deutschland könne unter anderem die Stelle eines Agraringenieurs finanziert werden, der die Kaffeeproduzent*innen begleitet und weiterbildet.

Kaffeekirschen an einer Kaffeepflanze
Kaffeesack mit Kolping-Logo

Herausforderung Klimawandel

Die wichtigsten Anbauländer befinden sich im sogenannten „Kaffeegürtel“ zwischen 25 Grad nördlicher und 25 Grad südlicher Breite. Weltweit leben rund 25 Millionen Menschen vom Kaffeeanbau. Viele von ihnen unterhalb des Existenzminimums.

Eine der großen Herausforderungen der Zukunft wird für die Kaffeeproduzent*innen der Klimawandel sein. Klimaereignisse wie Unwetter oder Phasen extremer Trockenheit werden in Zukunft weniger vorhersehbar. Das begünstigt unter anderem Krankheiten der Kaffeepflanzen. Im Jahr 2050 könnte die weltweite Erntemenge geringer sein als heute, wobei sich die Nachfrage in der gleichen Zeit vermutlich verdoppeln wird.

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